PRODUKT

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SANPURE® – antimikrobielle Beschichtungen

Minimierung des Infektionsrisikos und keimabtötende Wirkung

Die Vermehrung von Bakterien und Mikroorganismen auf genutzten Oberflächen und deren Übertragung auf den Menschen stellt in Bereichen mit speziellen Hygieneanforderungen ein hohes Risiko dar. In diesem Zusammenhang ist selbst die fachgerechte Reinigung der genutzten Materialien oftmals nicht ausreichend, um das Infektionsrisiko nachhaltig einzudämmen.

Verhinderung von Bakterienneubildung bzw. -wachstum

Durch unsere antimikrobiellen Lösungen werden die Oberflächen mit einem transparenten, chemisch beständigen und abriebfesten Schichtsystem versehen, das eine anhaltende keimabtötende Wirkung besitzt. Es wird dauerhaft Bakterienneubildung verhindert und weiteres Bakterienwachstum eingedämmt.


Substrate

Glas
Borosilikatglas, Kalk-Natron-Glas, Quarzglas
etc.

Metall
Edelstahl, Chrom, Aluminium

etc.

Kunststoff
Polycarbonat, PMMA, Polyethylen, Polyester, Polypropylen
etc.

Eigenschaften

Lebenslange antibakterielle Wirksamkeit (JIS Z 2801: 2010, R-value to > 4)
Vermindert die Vermehrung gefährlicher Keime zwischen Reinigungszyklen
Abriebbeständig
Transparent, auf Wunsch auch gefärbt
Physiologisch unbedenklich
Durch Berührung nicht wahrnehmbar, Haptik des Gegenstandes bleibt unverändert
Chemisch beständig gegen herkömmliche Reiniger und Desinfektionsmaßnahmen

Technologie

PRODUKTTECHNOLOGIE

RAS AG

Die AGPURE® Technologie – eine neue Generation antimikrobieller Wirkstoffe

Mehr Informationen finden Sie hier!

AUFBRINGUNG

GBneuhaus

Die AGPURE® Vorbehandlung

Der erste Schritt der Beschichtung ist grundsätzlich die Vorbehandlung. Diese erfolgt substratspezifisch und hat das Ziel, neben der Reinigung, die Oberflächenenergie anzuheben bzw. eine Haftvermittlungsschicht (Mediator) aufzubringen.

Beschichtung

Der Beschichtungsprozess basiert auf dem Sol/Gel-Verfahren, zur Herstellung anorganischer oder hybrid-polymerer Materialien aus kolloidalen Dispersionen, den sogenannten Solen. In unseren Laboratorien werden Solen hergestellt, die in der Beschichtung definierte Eigenschaften erzeugen oder signifikant verbessern, wobei gleichzeitig mehrere Eigenschaften innerhalb eines Beschichtungssystems kombiniert werden können.

Vorhandene Applikationstechnologien sind die Tauch- und die Sprühbeschichtung in automatisierten Anlagen und werden den jeweiligen Vorgaben und Rahmenbedingungen angepasst. In der Regel werden extrem dünne Schichten appliziert, die sich standardmäßig im Bereich von 10nm bis 3µm bewegen. Für Spezialanwendungen werden hybrid-polymere Sol/Gel-Beschichtungen bis zu einer Dicke von 100µm gesprüht.

Thermische Vernetzung

Um eine hohe Haftfestigkeit der Beschichtung gewährleisten zu können, bedarf es einer thermischen Nachbehandlung, dem sog. Tempern.

Abhängig vom Substratmaterial werden die beschichteten Substrate im Temperaturbereich von 100 bis 900 Grad Celcius über eine definierte Zeitdauer erhitzt. Durch das Tempern entsteht aus dem lockeren Gelnetzwerk eine kompakte, glasartige Sol/Gel-Schicht, die eine feste Bindung zur Substratoberfläche ausbildet.

Das Tempern erfolgt standardmäßig in Strahlungs- oder Umluftöfen.

Kontrolle

Für die abschließende Warenausgangskontrolle stehen uns neben der Möglichkeit der visuellen Kontrolle unterschiedlichste Analyseverfahren aus dem Bereich der Haftfestigkeits-, Schichtstabilitäts- und Temperaturstabilitätstests als auch optische Testverfahren, wie Transmissions-, Reflektions- und Lichtmesstechniken zur Verfügung.

VERFAHRENS-ENTWICKLUNG

GBneuhaus

Beschichtungsverfahren auf Basis moderner Nanotechnologie

SERIENPRODUKTION

GBneuhaus

beim Kunden nach Prozessvalidierung in Fertigung integrierbar, Lieferung des Beschichtungsmaterials durch GBneuhaus

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